namibia 12.04. – 19.04.2019

Um zehn Uhr hebt unser Flieger in Kapstadt ab und nach zwölf landen wir in Windhoek.

Rodger empfängt uns, weil ich das gewünscht hätte, am Flughafen mit einem richtig coolen Geländewagen. Ist auch gut so, wollen wir uns doch an einigen Tagen etwas mehr abseits der Strassen bewegen.

Es geht sofort los. Wir haben bis Swakopmund gut 400 km zu fahren. Um halb acht sind wir da. Gute Zimmer und hervorragendes Essen im Hansa Hotel.



13.04.2019

Heute machen wir eine 5-stündige Wüstentour, „die Wüste lebt“. Sehr interessante und gut erklärte Tour. Es lohnt sich. Dank dem morgendlichen Nebel können Pflanzen und Tiere überhaupt überleben. Wir sehen Geckos, Chamäleon, Schlangen, etc. 


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Nachmittags besuchen wir noch einen Schweizer, der seit 20 Jahren in Swakopmund ein B+B betreibt und schauen uns im Zentrum um.

14.04.2019

Wir verlassen Swakopmund und fahren zuerst der Küste entlang Richtung Norden, dann geht es ins Landesinnere. Sobald wir etwas von der Küste weg sind ist der Nebel weg und es herrscht eitel Sonnenschein. Wir fahren alles in Flussbetten um das Brandbergmassiv herum. Ziel wäre Wüstenelefanten (grösser und heller) zu sehen.




Spuren sind da, Kot auch,  aber keine Tiere. Unterwegs wird noch grilliert. Landschaftlich sehr schön.

Übernachten tun wir in der Twyfelfontein-Lodge.



15.04.2019

Auch heute suchen wir wieder nach Wüstenelefanten. So geht es weiter in den Flussbetten Richtung Norden. Aber wieder ohne Erfolg.


Dafür haben wir, etwa 60 km vor dem Ziel, der Grootberg-Lodge, einen platten Reifen. Wir können noch eine „Werkstätte“ anfahren, bringen aber das Rad nicht ab. So wird der Reifen provisorisch von aussen abgedichtet. 

Nach etwa 15 km, im Niemandsland, ist die Luft wieder draussen. Nun versuchen wir zu dritt, mit allen möglichen Hilfsmittel, das Rad wegzunehmen.

Nach etwa zwei Stunden ist es soweit und ein Reserverad kann montiert werden. Nun sehen wir auch das Problem. Die Alufelgen wurden nachträglich schwarz gespritzt. Mit dem Farbauftrag wurde der Sitz zur Nabe zu eng, zudem hat sich die Farbe mit der Nabe verklebt. Rodger wird in der Lodge alle Räder demontieren und die Farbe im Bereich der Nabe weg machen. Entschädigt werden wir kurz darauf mit einer Herde Giraffen. In der Lodge geniessen wir noch den Sonnenuntergang.



16.04.2019

Die Grootberg-Lodge liegt auf ca. 1600 m ü. Meer. Trotzdem ist es recht warm auf dem Plateau, so dass wir unseren Ruhetag, nach einem kurzen Spaziergang, am Pool geniessen, während Rodger das Auto auf Vordermann bringt.



Auf sehr grosse Distanz (auch mit Feldstecher noch weit weg) sehen wir endlich 3 Wüstenelefanten. Im späteren Nachmittag machen wir noch eine Sonnenuntergangssafari mit Apéro. 





17.04.2019

Unser nächstes Ziel ist die Kunene River Lodge an der Grenze zu Angola, ca. 400 km, im Nordwesten (Kaokoveld). Trotzdem macht Rodger unterwegs nochmals einen grösseren Abstecher in ein Flussbett in der Nähe von Sesfontein. Leider aber wieder ohne Erfolg, die Wüstenelefanten wollen sich einfach nicht zeigen. Aber eben, wir sind nicht im Zoo, sondern in der Wildnis und es ist bekannt, dass der Lebensraum für sie immer enger wird. Daher sind sie auch aggressiv gegen Eindringlinge. Entschädigt werden wir mit einer wunderbaren Landschaft und einigen anderen Tieren.



In der Zwischenzeit haben wir auch die rote Grenze überquert, was bedeutet, dass wir jetzt im richtigen Afrika angekommen sind. Bewusst wird uns das vor allem beim Durchqueren von Opuwo. Arm, dreckig, viel Abfall, betteln, etc. Auffallend sind auch die Himbafrauen, die den Körper mit roter Erde einstreichen. Wir werden aber darüber in den nächsten Tagen noch mehr erfahren.

Bei Sonnenuntergang kommen wir in der Lodge an.




18.04.2019

Etwas später als die letzten Tage verlassen wir die Lodge und fahren dem Kunene River entlang zu den Epupa-Wasserfällen. Hier leben vor allem Himbas und die Gegend ist sehr grün, verglichen mit dem, was wir bis jetzt gesehen haben.



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Unterwegs gibt es wieder einen Platten. Wichtig, genügend Reserveräder dabei zu haben. Der Radwechsel geht jetzt aber zackig von statten.


Nach dem Mittagessen in einem der Camps bei den Epupa-Fällen, fahren wir zurück nach Opuwo in die Opuwo Country Lodge.

19.04.2019

Wir bleiben noch einen Tag in Opuwo und besuchen am Morgen ein Himbadorf. Wegen der Trockenheit sind die Männer seit längerem mit dem Vieh unterwegs und nur Frauen und Kinder im Dorf. Da Rodger als Herero auch ihre Sprache beherrscht, werden wir recht freundlich aufgenommen. Rodger erzählt uns das Geschichtliche und die Frauen zeigen uns etwas aus dem Alltag.

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In Kleidung Herero-Frauen, die anderen Himba-Frauen

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Am Schluss kaufen wir noch etwas ab und übergeben Ihnen eine stattliche Anzahl Lebensmittel, da dies sinnvoller ist als Geld. 

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Den Nachmittag verbringen wir in der Lodge am Pool und beim Blog schreiben.




Leider ist das Internet seit Tagen schlecht, so dass es schwierig ist, Fotos zu importieren.